Newsarchiv 2005

Sa

31

Dez

2005

Einsatzstatistik 2005

Sa

10

Dez

2005

Offiziersweihnachten

Eine wunderschöne Tradition in der Geschichte der Feuerwehr Wolhusen ist die alljährliche Offiziersweihnachtsfeier. Heuer lag die Organisation bei Koch Rolf und Wangeler Marcel, die mit ihren Gemahlinnen, den beiden Claudias, es verstanden eine edle und besinnliche Feier auszurichten.

Im Namen unseres Kommandanten laden wir Euch ein zur Weihnachtsfeier im Hotel Rössli Wolhusen.......

Eine stilvolle, selbsgestaltete Einladungskarte lud die Offiziere, Adjutant und Feldweibel mit ihren Gemahlinnen ein, diesen unvergesslichen Abend miteinander zu verbringen.

 

Nach einem kurzen Apéro im oberen Sääli des Hotels Rössli forderte Rolf Koch die weihnachtlich gestimmte Gesellschaft auf, sich in`s festlich gezierte Speisesääli zu begeben.

 

Der abgedunkelte Raum, einzig erhellt von Kerzen und einem lichterfrohem Christbaum, dessen Lichter sich in der Tischdekoration spiegelten, erinnerte uns daran dass der heilige Abend nicht mehr fern liegt.

Sechs Gänge kulinarischer Köstlichkeiten aus der Rössli Küche verwöhnten unsere Gaumen und der feine rote Wein tat dies mit unserem Gemüt, genau das Richtige für eine gemütliche Weihnachtsfeier.

Der Kommandant Peter Schumacher verdankte in seiner Ansprache die Organisation des gelungenen Abends und liess das Feuerwehrjahr Revue passieren.

Besondere Dankbarkeit spürte man in seinen Ausführungen für die unfallfreie Bewältigung der Unwetterkatastrophe vom August, welche der Feuerwehr sehr viel abverlangte.

Vize Kommandant Bruno Duss ergriff das Wort und dankte dem Kommandanten für seine souveräne Art wie er die schwierige Aufgabe des Einsatzverantwortlichen in diesem Grossereignis löste.

 

Rolf Koch lenkte zum besinnlichen Teil, welcher von Willi Schumacher mit seiner Pan Flöte eröffnet wurde.

Claudia Koch las eine eindrückliche Weihnachtsgeschichte und die ganze Gesellschaft versammelte sich vor dem Christbaum um im warmen Kerzenlicht das vertraute „Stille Nacht“ zu singen.

Wie es so ist in gemütlicher Runde, die Zeit verstrich so schnell und Rolf Koch war es vorbehalten den gelungenen Abend zu verdanken.

Ein spezieller Dank gebührte sicherlich dem Rössli Team welches uns bestens bewirtete und Willi Schumacher der unsere Feier musikalisch umrahmte.

Der Kommandant mit seiner Gemahlin Megi lud die ganze Gesellschaft zu sich nach Hause ein, um den Abend gemütlich ausklingen zu lassen.

Fast die ganze Gästeschar folgte dankbar dieser Einladung und so fand der Abend eine schöne Fortsetzung bei einem Bierchen oder einem Glas Wein und feinen Häppchen.

Herzlichen Dank Peter und Megi für Eure herzliche Gastfreundschaft.

 

Ebenfalls ein herzliches Dankeschön gebührt den Organisatoren

Rolf und Claudia Koch

Marcel und Claudia Wangeler

Sa

26

Nov

2005

Offiziersprobe

Bei frostigen Temperaturen begrüsste der Kommandant Hptm Peter Schumacher seine

Offizierskameraden zur im Jahresprogramm festgelegten Nachmittagsprobe.

Das Thema des heutigen Tages war das Begehen der Wasserbezugsorte im Raume Werthenstein.

Wie bekannt, wird Ende Jahr die Feuerwehr Werthenstein aufgelöst und die Aufgaben der Wehr Werthenstein werden der Feuerwehr Wolhusen übertragen. Weitere Informationen zur Integration der Feuerwehr Werthenstein zu Wolhusen werden zu einem späteren Zeitpunkt auf der Homepage der FW Wolhusen geschaltet. Bei der Probe waren auch die neuen Offizierskameraden, die nächstes Jahr zur FW Wolhusen stossen, zugegen.


Die Instruktionen und Erklärungen über das Gebiet Werthenstein wurden eindrucksvoll von Kpl Roland Lustenberger gehalten, der das Gebiet wie seine Hosentasche kennt, und alle unsere Fragen kompetent zu beantworten vermochte.

Seine Lektion war in folgende Themen gegliedert:

- Hydrantennetz Staldig Gebiet

- Wasserversorgung Hegen – Alp – Staldig

- Druckbrecher Staldigweid

- Löschwasserreservoir Chüeweid

- Wasserreservoir Sulzmatt

-Besonderheiten Engelgraben – Schwändi


Es ist von grosser Wichtigkeit dass die FW Wolhusen das neue Einsatzgebiet kennt, weiss wo im Ernstfall das kostbare Wasser bezogen werden kann und wo die Schwierigkeiten und Besonderheiten der einzelnen Liegenschaften und Höfe liegen.

So werden wohl noch mehrere Begehungen, vor allem auch mit der Mannschaft nötig sein, um das doch recht grosse Einsatzgebiet zu überblicken, und um für den Ernstfall gerüstet zu sein.

Fr

23

Sep

2005

Schlussübung

Am Feitag, 23. September fand die Schlussübung der Feuerwehr Wolhusen vor dem Personalhaus B des Kantonalen Spitals Sursee/Wolhusen statt. Eingeladen dazu waren die Feuerwehrkameraden aus Leimiswil, die während der Unwetterkatastrophe während zwei Tagen uneigennützig Hilfe geleistet hatten. Der offizielle Abschluss mit diversen Ehrungen fand im Schützenhaus statt.

Einsatzübung im Personalhaus B des Kantonalen Spitals

 

Punkt 19 Uhr begrüsste Kommandant Peter Schumacher seine Eingeteilten, die Feuerwehrkameraden aus Leimiswil und verschiedene Behördenvertreter und spezielle Gäste.

Sofort dislozierte man zum Personalhaus B, wo fünf Rettungen auszuführen waren und ein Brand im zweiten Stock ausgebrochen war. Einsatzleiter Christoph Bucher löste die Aufgaben ausgezeichnet, indem er die Rettungen nach Dringlichkeit befahl und die Ausbreitung im 2. Boden stoppte und das Feuer löschte. Bekämpft wurde das Feuer mit drei Rohren aus den 2 TLF. Bei der anschliessenden Besprechung zeigte sich Übungsleiter Lt Marcel Wangeler befriedigt über die ausgezeichnete Leistung, Hauptmann Peter Schumacher hatte im Rettungsdienst nur wenige Korrekturen anzubringen, ein spezielles Lob verdienten  sich die Mannen der Mechanischen Leiter. Auch Obl Bruno Duss als Beobachter im Löschdienst war des Lobes voll. Die Chefs des Verkehrs, der Elektroabteilung und der Sanität gaben ihre Einsatzdispositive bekannt. Hauptmann Schumacher durfte die geladenen Gäste zu einem Apéro ins Schützenhaus einladen, während die Truppe das Material retablierte.

 

Nachtessen

 

Beim gemeinsamen Nachtessen lockerte sich die Stimmung noch mehr, das Menü durfte sich sehen lassen und das Unwetter-Bier war eine Premiere. In seiner Ansprache begrüsste der Kommandat die Vertreter der Behörden von Wolhusen und Werthenstein, die Feuerwehrkameraden aus Leimiswil und die beiden freiwilligen Helfer beim Unwetter, Remo Erni und Klaus Wicki.

 

Rückblick

 

Gemäss Peter Schumacher wurde die Feuerwehr bis zum 20. August zu 33 Einsätzen aufgeboten. Mit 34 Mann wurde ein Küchenbrand an der Entlebucherstrasse 19 gelöscht und mit 28 Mann ein grösseres Ereignis in der Kommetsrüti 13 verhindert. An und für sich ein ruhiges Feuerwehrjahr, wenn nicht sintflutartige Regenfälle am 20. und 21. August über einigen Gebieten der Schweiz niedergegangen wären. In der Folge erhielt die Feuerwehr Wolhusen eine Medienpräsenz wie noch nie in ihrer Geschichte. Schon am Samstag, 20. August stand die ganze Wehr im Einsatz, das Gleiche wiederholte sich am Sonntag. In der Folge wurde an 20 Lagerapporten die Kompanie organisiert, den Abschnittskommandanten neue Aufträge erteilt und das weitere Vorgehen besprochen. Über 85 AdF standen während 4192 Stunden im Einsatz, das Einsatzjournal zählte 561 Eintragungen, davon über 100 in den ersten Einsatzstunden von 19 bis 24 Uhr. Am Freitag um 18 Uhr konnte die Führung an den Gemeindenotstab abgetreten werden mit der Genugtuung, den Auftrag erfüllt und abgeschlossen zu haben. Der Kommandant dankte allen, seinen Kameraden aus Wolhusen, dem Zivilschutz Unteres Entlebuch-Wolhusen unter Oblt Walter Röösli und den Kollegen aus Leimiswil für den uneigennützigen Einsatz. In einer Schweigminute gedachte man der beiden Feuerwehrkameraden aus Entlebuch, die im Dienst am Nächsten ums Leben gekommen waren.

 

Verabschiedungen

 

Kommandant Schumacher musste acht Kameraden verabschieden, die den Dienst per Ende Dezember 2005 quittieren werden: Kpl Ritsch Kunz wegen Wegzug, die Sdt Josef Bucher und Franz Koch nach 20 Dienstjahren, Kpl Peter Bigler nach 21 Dienstjahren und die Sdt Willi Bucher, Fritz Egli, Peter Koch und Beat Stirnimann nach 25 Dienstjahren. Die acht Kameraden werden im Januar zu einem Abschiedsapéro eingeladen. Ein spezieller Dank ging an die Organisatoren und HelferInnen des Schlussabends, an Noch-Fourier Georges Theiler und seine Vize und Kadifahrer Hämpu Felder mit den Helferinnen und Helfern Christa, Tanja, Janine, Werner und Dani.

 

Beförderungen

 

Georges Theiler wurde 1992 in die Feuerwehr eingeteilt, ein Jahr später tat er im Atemschutz Dienst, wurde 1996 Korporal und im Jahre 2000 Fourier. Kommandant Peter Schumacher beförderte Georges dank seinem immensen Einsatz zum Adjutanten, ein Riesenapplaus war ihm sicher.

 

Dessert

 

Das Dessert, eine Rahm-Kirschtorte, wurde von der Feuerwehr Leimiswil spendiert. Peter Käser aus Leimiswil erläuterte, wie es zum Einsatz in Wolhusen gekommen sei, auch verwandtschaftliche Bande hätten da ihre Auswirkungen gehabt.

 

Ehrungen

 

Folgende Feurwehrleute wurden für langjährige Dienste geehrt: 10 Jahre: Sdt Jean-Pierre Steiger, 15 Jahre: Sdt Guido Zihlmann, 20 Jahre: die Sdt Josef Bucher, Franz Koch und Hans-Jörg Egli. Vizekommandant Oblt Bruno Duss übernahm nun das Szepter und gratulierte folgenden Kameraden zu 25 Jahren Feuerwehr: Hptm Peter Schumacher, Wm Bernhard Emmenegger und den Sdt Willi Bucher, Fritz Egli, Peter Koch und Beat Stirnimann.

 

Dank

 

In einer Kabarettnummer schilderte der Neopensionär Remo Erni seine Erlebnisse im Einsatz und erwähnte auch seine diversen Bewerbungen und hatte die Lacher auf seiner Seite. Die beiden Gemeindeammänner Willi Bucher und Fredy Röösli dankten der Feuerwehr Wolhusen, dem Zivilsschutz und der Feuerwehr Leimiswil für ihren uneigennützigen Einsatz im Dienst des Nächsten. Die Stimmungskapelle Red Roses spielte nachher zum Tanz auf und brachte die Stimmung zum Sieden.

 

Sa

20

Aug

2005

grösste Unwetterkatastrophe seit 1917

Im Juni, Juli und August 1917 überschwemmte der Wiggernbach dreimal das Dorf Wolhusen und forderte am 19. August 4 Todesopfer. Glücklicherweise blieb es dieses Mal im Jahre 2005 nur bei sehr hohem Sachschaden, obwohl die Emme wahrscheinlich den höchsten Pegelstand seit hundert Jahren aufwies.

Schon am Samstag, 20. August, rückte die gesamte Feuerwehr aus, weil die Seitenbäche an der Schwandenstrasse über die Ufer traten und in der Folge den Marktplatz und diverse Häuser mit Wasser füllten. Gleichzeitig verliess der Fluebach hinter der Garage Auf der Mauer sein kleinen Bett und verwüstete zusammen mit dem Bächlein beim Esel und der alten Zivilschutzanlage, das sonst eher ein Rinnsal ist, das gesamte Bahnhofgebiet. Im Einsatz waren alle Feuerwehrangehörigen.

 

Am Sonntagabend, nach einem Dauerregen, schwoll die Emme bedrohlich an, erste Einsätze wurden bei der Ämseren-Tankstelle und bei Josef Dissler im Altmoos geleistet. Im Verlaufe der Nacht traten die Emme und der Stampfibach in der Hinterkommetsrüti über die Ufer und verwüsteten die gesamte Kommetsrüti und im Markt das Gebiet westlich der Kantonsrtrasse vom Sandmätteli bis zur grossen Brücke zum Dorf Wolhusen-Wiggern. Die Feuerwehr tat das Menschenmögliche und musste gegen ein Uhr morgens einsehen, dass das Wasser stärker war und beschränkte sich auf den Eigenschutz. Die Hälfte des Korps wurde nach Hause geschickt und trat um 07.00 Uhr wieder zum Dienst an. Um 02.30 heulten die Sirenen, Ziel war es, die Leute in den Häusern zu behalten.

Insgesamt wurden 55 Personen und 11 Objekte, davon ein Hotel und ein Industriebetrieb, evakuiert. Die Evakuierungen betrafen Häuser in den Gebieten Ulmenweg, Schmitteli, Himmel, Hackenrüti und Mühleboden-Bad. Die Leute beim Bad wurden mit einem spektakulären Einsatz per Helikopter auf die andere, sichere Seite befördert. Ein Forstingenieur und eine Geologe sind unterwegs, um die diversen Muren, speziell auf dem Steinhuserberg, auf deren Gefährlichkeit hin zu überprüfen.

Die Kommetsrütistrasse ist seit Montag um 11 Uhr wieder befahrbar. Von Dienstagmorgen bis Freitag sind zusätzlich 30 Zivilschutzeingeteilte unter der Leitung von Kdt Stv Oblt Walter Röösli mit Aufräumarbeiten beschäftigt. Weitere Angehörige des Zivilschutzes Unteres Entleuch-Wolhusen helfen in Hasle mit.

Grössere Probleme gab es vor allem, weil Elektrizität und Telefon ausgefallen waren, das Alarmsystem der Feuerwehr funktioniert selbst heute Mittwochmorgen noch nicht einwandfrei. Gemäss Kdt Hptm Peter Schumacher brach kurz vor sechs Uhr erneut eine Wasserleitung im Gebiet der Entlebucherstrasse und verursachte wiederum Überschwemmungen.

Die grösste Gefahr scheint jetzt gebannt zu sein, die Aufräumarbeiten werden noch längere Zeit in Anspruch nehmen.

Do

02

Jun

2005

Strassenrettungsprobe

Feuerwehr, ein Name der aussagt, dass da eine Organisation besteht, die bereit ist, dem Feuer zu wehren und dieses zu löschen.

In der heutigen Zeit ist es aber so, dass es immer weniger Brände zu löschen gilt, dafür der Feuerwehr andere Aufgaben erwachsen.

Eine grosse, nicht immer leichte Verpflichtung für die Feuerwehr ist sicherlich das Aufgabengebiet Strassenrettung. In der Vergangenheit sind wir oftmals zu tragischen Schicksalen auf der Strasse gerufen worden wo unsere Hilfe dringend benötigt wurde.


-RETTEN- der oberste Grundsatz eines jeden Feuerwehrmannes gilt also nicht nur bei Bränden, sondern auch in vielen Gebieten des täglichen Lebens, wo auch immer akute Hilfeleistung gefordert ist.


Eine speziell ausgebildete Truppe der Feuerwehr Wolhusen bildet das Unfallpikett, welches an diesem Abend 3 Instruktionen zu absolvieren hatte.

Im Areal der Autoverwertung Lustenberger in Werthenstein, welches verdankenswerter Weise von unserem Unfallpikett-Eingeteilten Sdt Peter Koch zur Verfügung gestellt wurde, konnten die Instruktionen in fachbezogener, realistischer Umgebung durchgeführt werden.


Unfallpikettchef Lt. Rolf Koch instruierte die richtige Fahrzeugsicherung nach einem Unfall, sein Vize Lt. Roland Bucher zeigte den korrekten Umgang mit dem Schneidbrenner den Einsatzbereich und Möglichkeiten, und Maschinistenchef Lt. Christoph Bucher instruierte welches Material auf dem Strassenrettungsfahrzeug mitgeführt wird und wie es einzusetzen ist.

Danke Kameraden für Eure Bereitschaft in nicht ganz alltäglichen und oftmals ist bei traurigen Fällen Einsatz zu leisten.

Di

31

Mai

2005

Übung Zug 1 mit Atemschutz

Die Feuerwehr Wolhusen führte am 31.05.2005 mit dem Zug 1, verstärkt durch den Atemschutz (Stärke ca. 60 Mann) eine Einsatzübung durch. Das vom Übungsleiter Lt. Christoph Bucher, unterstützt durch AS Chef Lt. Marcel Wangeler, gewählte Objekt, das alte Lagerhaus der Skifabrik Stöckli in der Kommetsrüti eignete sich hervorragend um die Rauchmaschine.....

einzusetzen welche den Such- und Rettungsmannschaften Gelegenheit bot, in einer realistischen Umgebung ihren Auftrag auszuführen. Als Einsatzleiter amtete der erste Offizier am Platz, Lt. Roland Bucher, der den Gruppenführern einen Auftrag erteilte, sei es nun eine Rettung ausführen, mit einem Rohr die Rettung zu unterstützen, oder weiteren Schaden an Objekt und Material abzuwenden.

Im 3 bödigen Gebäude (in der Feuerwehrsprache spricht man nicht von Stöcken sondern Böden) galt es 4 Rettungen auszuführen und den Brand zu löschen.

Deshalb hiess die Absicht des Einsatzleiters.


Ich will:

- 1. Retten 1. Boden Seite Dorf

- 2. Retten 3. Boden Seite Dorf

- 3. Retten 3. Boden Seite Wald

- 4. Retten 2. Boden Seite Emme

- 5. eine weitere Ausbreitung im 1. Boden stoppen

- 6. Löschen


Erschwerend hinzu kam, dass das Hydrantennetz der Wasserversorgung ausgefallen war (Übungsbestimmung) und die Maschinisten somit gefordert waren mittels Motorspritze das Wasser aus der Emme auf den Brandplatz zu bringen.

Unsere Maschinisten meisterten ohne Mühe auch diese Situation und nach kurzer Zeit war Wasser am Brandobjekt.


Nach cirka 40 Minuten waren alle Rettungen unserem Sanitätschef Wm Werner Wüthrich übergeben und das Objekt gelöscht.

Die Einsatzübung mit Zug 1 und Atemschutz konnte als zweifellos erfüllt taxiert werden, war doch eine top motivierte und toll arbeitende Mannschaft am Werk.


-Gratulation!


Nach getaner Arbeit lud unser Kamerad Sdt Erich Regli im Magazin die ganze Truppe zu einem Imbiss ein. Erich, herzlichen Dank!

Do

28

Apr

2005

Frühlingsproben 2005

Bereits gehören die 3 Frühlings-Kompanieproben der Feuerwehr Wolhusen der Vergangenheit an. Weitere 2 Proben an denen die gesamte Kompanie aufgeboten wird folgen im Herbst.

Unser neuer Ausbildungschef Lt. Josef Schmid wählte interessante Themen aus, die von den Offizieren und Gruppenführern den Soldaten der Feuerwehr Wolhusen vermittelt wurden.

Nebst den üblichen Lösch- und Rettungslektionen, die zum Standardprogramm jeder Feuerwehr gehören, wurde auch eine Theorie über den Umgang mit Betroffenen in Brand- oder Unfallsituationen gehalten. Diese Aufgabe nahm der Chef der Sanitätsabteilung Wm Werner Wüthrich wahr und zeigte uns auf eindrückliche Weise, dass ein guter Feuerwehrmann(frau) auch eine kleine Grundahnung von Psychologie haben sollte.


Die Statistik der Feuerwehreinsätze zeigt immer wieder, dass landwirtschaftliche Bauten oftmals von Brandereignissen heimgesucht werden. Nach unserem Leitsatz Retten, Halten, Löschen, Folgeschäden vermeiden ist mit Retten nicht nur Personenrettung gemeint. So kann es auch sein, dass es bei einer brennenden Scheune Tiere zu retten gilt. Aus diesem Grunde war eine Theoriestunde dem Thema Tierrettung gewidmet. Im Ausstellungsraum der Firma Krieger AG Stalleinrichtungen in Ruswil wo alle heutigen Anbindesysteme 1:1 zu betrachten sind hielt unser Feldweibel Hansruedi Lauber, der gleichzeitig auch in der Firma Krieger beschäftigt ist eine umfassende Lektion über das Losbinden und Wegführen der gefährdeten Tiere.


Ein weiterer, denkbarer technischer Einsatz den eine Feuerwehr unter Umständen zu leisten hat ist das Befreien von eingesperrter oder eingeklemmter Personen aus einem Lift. Auch diese Lektion, Befreien von Personen aus Aufzügen und Fahrstühlen wurde von Sachkundigen den interessierten AdF der Feuerwehr erfolgreich vermittelt.

Sa

05

Mär

2005

Kadertag

Am Samstag, 05.03.2005 hatte das Kader der Feuerwehr Wolhusen 

ihren Kadertag zu bestehen.

Unser neuer Ausbildungsoffizier Lt. Josef Schmid und die Klassenlehrer hatten ihre Lektionen bestens vorbereitet, damit den Gruppenführern das notwendige Rüstzeug für die kommenden.....

Mannschaftsproben mitgegeben werden konnte.

Die ersten anderthalb Stunden dienten dazu die Übungsobjekte für die Mannschaftsproben zu rekognostizieren und die dazugehörenden Lektionsvorbereitungen und Handspick zu verfassen.

Es folgte eine Lektion Wabez (Wasserbezugsorte) welche von unserem Kommandanten gehalten wurde.

Es galt die gefragten Hydranten anzufahren, eine Lageskizze zu erstellen und danach im Magazin zu rapportieren.

Eine Lektion Gurt- und Seilprüfung sowie Brust- Rückenbindung und Karabinerbremse beendeten den Vormittag.

Der Fourier hatte im Café Terasse das Mittagessen bestellt und dahin begaben sich nun die Feuerwehrmänner um sich zu stärken und auch ein wenig aufzuwärmen.

Nach einem feinen, üppigen Mahl begab man sich wieder auf die 3 Arbeitsplätze und nahm so den 2. Teil des Kadertages in Angriff.

Dieser Nachmittag stand nun ganz im Zeichen des Feuerwehrhandwerks

und so hatte jede Klasse eine Lektion Rettungen, Druckleitungen Wasser und Schaum, sowie Einsatz TLF zu bestehen.

So verflog der Nachmittag rasend schnell und Hptm Peter Schumacher konnte sein Kader kurz nach 17.00 Uhr nach einer Zusammenfassung des Tages und Dank für die geleisteten Dienste entlassen.

Fr

25

Feb

2005

Was für ein Einstand

Zwei erfolgreiche Tage haben unsere fünf Kameraden hinter sich. Zusammen mit unserem zukünftigen Offizier, Klassenausbildner Lt Stefan Koch, haben sie im Einführungskurs vom 25./26. Febr. 05 in Willisau absolut erfüllt und ihn erfolgreich abgeschlossen. Herzliche Gratulation!

Keine 5 Minuten zuhause im Magazin erfolgt bereits der erste Ernsteinsatz unserer Kameraden. Ein Telefonat hat ergeben, dass im Gemeindehaus Werthenstein die Gebäudeschliessung defekt ist. Es kann niemand mehr ins Gebäude eintreten. Daher wird eine Leiterstellung über den Balkon angefordert. Dazu sind unsere Kursteilnehmer gerade die Richtigen. Ausrücken mit der Handschiebeleiter!


Eine rekordverdächtige Situation! Kaum zurückgekehrt vom Einführungskurs – bereits der erste Einsatzsold.


Besten Dank Euch allen, Ihr habt auch diesen ersten Einsatz  bravourös gemeistert!

Mo

21

Feb

2005

5 Neueingeteilte

Was haben ein Schreiner, ein Maler, ein Hochbauzeichner, ein Maurer und ein Sanitärmonteur gemeinsam?

Richtig!!

Alle haben am Montag 21. Febr. 2005 erstmals an einer Feuerwehrprobe teilgenommen.

Pünktlich um 19:00 Uhr begrüsste unser Kdt Hptm Peter Schumacher die fünf Kameraden zur ersten offiziellen Probe. Für den bevorstehenden Einführungskurs vom 25./26. Febr. 05 in Willisau durften sie die persönliche Ausrüstung von Feldweibel entgegennehmen. Unser Vize Oblt Bruno Duss erklärte ihnen anschliessend die gesamte Gerätschaft der Feuerwehr Wolhusen. Im weiteren orientierte unser Kdt „die Neuen“ Dürmüller Fabian, Koch Walter, Portmann Stefan, Schnider Patrick und Setz Daniel über das Feuerwehrreglement und alles rund um die Feuerwehr.

Total ausgerüstet und motiviert freuen sich unsere Kameraden auf den bevorstehenden Kurs. Der zukünftige Offizier der Feuerwehr Wolhusen - Lt Stefan Koch (Fw Werthenstein) - wird sie als Klassenlehrer in Willisau zu richtigen Feuerwehrmänner ausbilden.

 

Fabian, Walter, Stefan, Patrick und Daniel herzlich willkommen bei der Feuerwehr Wolhusen!

Sa

29

Jan

2005

Offizierstag

Die Offiziere der Feuerwehr Wolhusen besammelten sich pünktlich um 08.00 Uhr im Feuerwehrmagazin zum alljährlichen Offizierstag.

Dieser Offizierstag steht ganz im Zeichen der Weiterbildung für das Offizierskader mit Schwerpunkt Entschlussfassungen und Befehlsgebung.

Die erste Lektion dieses Tages führte Lt. Rolf Koch und diese beinhaltetedie Auffrischung des Wissens über verschiedene Wasserbezugsorte in unserem Einsatzgebiet.

Eine Lektion gehalten von Oblt. Bruno Duss über Liftrettungen sowie eine Lektion Orts- und Gebäudekenntnis in der Firma Geistlich gehalten von Lt. Josef Schmid rundeten den Vormittag ab und das Kader der Feuerwehr Wolhusen begab sich zum Mittagessen ins Hotel Bad.

Pünktlich konnte Lt. Marcel Wangeler auf dem Schulhausareal Rainheim zur ersten Nachmittagslektion, Entschlussfassungsübungen starten.

Unser Kommandant Hptm. Peter Schumacher frischte unsere Kenntnisse im Markieren und Krokieren auf und anschliessend brachte  unser Fourier Georges Theiler einen wohlverdienten „Z`Vieri“ auf den Arbeitsplatz.

Eine weitere Lektion Entschlussfassungsübungen wurde anschliessend von Lt. Christoph Bucher gehalten, und so ging ein lehrreicher, interessanter Ausbildungstag zu Ende.

Sa

08

Jan

2005

Kleiderabgabe

Wie jedes Jahr war es auch heuer wieder, eine der ersten Feuerwehrtätigkeiten in einem neuen Kalenderjahr ist die Kleider- und Ausrüstungsabgabe der ausgetretenen Feuerwehrkameraden. Am 8. Januar erhielten 10 Kameraden zum letzten Mal ein Aufgebot im Feuerwehrmagazin zu erscheinen, um ihre Utensilien dem Feldweibel.....

zu übergeben, der bereits in wenigen Wochen die neuen Kameraden die ihren Rekrutenkurs absolvieren, damit einkleiden wird.

Hier die Worte, die unser Kommandant, Hptm Peter Schumacher an die Abtretenden richtete:


Kameraden

Es ist alt bekannt, dass Menschen in Not ihre Nothelfer aufrufen um Linderung zu erlangen.

Die wohl berühmteste der 14 Heiligen, die in grosser Not aufgerufen werden dürfen ist die heilige Agatha, die Schutzpatronin der Feuerwehren.

Nicht nur die Heiligen dürfen bei Not aufgerufen oder gerufen werden. Nein auch wir und besonders ihr Feuerwehrkameraden sind in den letzten Jahren zu besonderen Ereignissen herbeigerufen worden. Tagsüber, Mittagszeit und bei jeder Nachtzeit habt ihr mit eurem Einsatz dem Nächsten geholfen.

Im Namen des Feuerwehrkommandos, aller Feuerwehrkameraden und besonders der Bevölkerung von Wolhusen danke ich recht herzlich für den sehr grossen Einsatz bei unserer Feuerwehr. Für ein paar Kameraden gehört der Feuerwehrdienst Alters- oder Gesundheitshalber der Vergangenheit an.


Ich danke Dir:

- Armin Affentranger 27 Dienstjahre

- Fredy Wermelinger 25 Dienstjahre

- René Bühler 20 Dienstjahre

- Marcel Herrmann 20 Dienstjahre

- Adolf Meier 20 Dienstjahre

- Ruedi Portmann 14 Dienstjahre

- Alex Imgrüth seit 2003

- Dominik Lötscher

- Jonas Lötscher

- Beat Lustenberger

 

Mit einem kleinen Aperitiv wollen wir euch heute offiziell von der Feuerwehr Wolhusen verabschieden.


Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr.

Viel Glück und Gesundheit in der Zukunft und alles Gute.